Was als Einschlafhilfe gilt
Alles, was regelmäßig beim Beruhigen hilft, kann zu einem vertrauten Schlafsignal werden: Körperkontakt, Stillen, Flasche, Schnuller, Wiegen, Singen oder eine bestimmte Reihenfolge am Abend. Babys unterscheiden sich darin stark.
Wann du etwas verändern könntest
Wenn eine Hilfe nur noch mit großem Aufwand funktioniert oder bei jedem nächtlichen Übergang vollständig wiederholt werden muss, kannst du sie in kleinen Stufen verändern. Reduziere zuerst Intensität oder Dauer, nicht alles gleichzeitig.
Sicherheit vor Bequemlichkeit
Produkte oder Positionen, die nicht den Empfehlungen für sicheren Säuglingsschlaf entsprechen, sollten nicht als Schlaflösung genutzt werden. Für den eigentlichen Schlaf ist eine feste, ebene Unterlage in Rückenlage wichtig.
Was passt zu eurem Schlafmuster?
Der 2‑Minuten-Schlaf-Check ordnet Alter, Nickerchen, Wachphasen und Einschlafgewohnheiten und zeigt dir, wo du zuerst hinschauen kannst.
2‑Minuten-Schlaf-Check starten →Häufige Fragen
Ist Stillen zum Einschlafen eine schlechte Gewohnheit?
Nein. Es kann eine normale Einschlafhilfe sein. Nur wenn es für euch nicht mehr funktioniert, könnt ihr die Reihenfolge schrittweise verändern.
Welche Einschlafhilfe ist die beste?
Es gibt keine universell beste. Sie sollte sicher, wirksam und für eure Familie tragbar sein.
Kann ich mehrere Einschlafhilfen kombinieren?
Ja, aber zu viele wechselnde Reize können unübersichtlich werden. Einfache, wiederholbare Signale sind meist leichter beizubehalten.